| Die Lebenshilfe Idee |
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Der spätere Lebenshilfe-Gründer Tom Mutters in den Am Anfang war Verzweiflung. Mit der Geburt ihres geistig behinderten Kindes brach für viele Eltern eine Welt zusammen. Auf die Frage: ,,Kann man denn gar nichts tun?" hatten die Ärzte keine Antwort. Auch die Gesellschaft hatte der jungen Familie nichts zu geben: keine Unterstützung, keine Solidarität, keine Hoffnung. Wenige Jahre zuvor hatte man Menschen mit geistiger Behinderung das Lebensrecht abgesprochen. Vielen Familien mit einem behinderten Kind schlug in der Öffentlichkeit Unverständnis und Ablehnung entgegen. Zum Glück gab es Menschen, die sich damit nicht abfinden wollten. Um den niederländischen Pädagogen Tom Mutters scharten sich Eltern, die für ein menschenwürdiges Leben ihrer Kinder kämpfen wollten. Fachleute unterstützten sie darin, die Ursachen der Behinderung zu erforschen, Therapien zu entwickeln, Einrichtungen zu schaffen. Entscheidend aber war der Wille der Eltern zur Selbsthilfe, der Mut, mit Gleichbetroffenen für ihr Anliegen einzutreten. Die junge Lebenshilfe warb um die Partnerschaft der Politik, um die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie gewann die Unterstützung der Medien - ein wichtiger Schritt um Sympathie für Menschen mit geistiger Behinderung zu wecken und Hilfe in Form von Mitarbeit und Spenden zu erbitten. Unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein!" hat die Lebenshilfe zur Abkehr von starren Normen und Leistungserwartungen aufgerufen, hat aufmerksam gemacht auf den Reichtum, den auch und gerade Menschen mit geistiger Behinderung für unsere Gesellschaft bedeuten, auf ihre Menschenwürde, den Wert ihrer Persönlichkeit, ihrer Kreativität, ihrer Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Auszug aus den Grußworten zu 50 Jahre Lebenshilfe von: |


Die Lebenshilfe Idee 